Der Quadkopter fliegt

Der Erfolg der gestrigen Arbeit. Noch arg wackelig, aber oho: http://www.youtube.com/watch?v=xC0Gl3Q-3M4 die winzigen Motörchen schaukeln als Ballast noch eine 1.1kg schwere Einkaufskiste mit durch die Luft. Gesamt-Antriebsleistung ca. 350 – 400 Watt.

Und nun auch mit neuem Carbon-Chassis:

Ein kritischer Blick in die Elektronik

Ein kritischer Blick in die Elektronik nach dem Einbau ins neue Gehäuse

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Pitch Rotor Montage

Teilefertigung war gestern. Nun kommen noch einige ‘langweilige’ Teile, und dann wird sich zeigen, ob alles auch montierbar ist.

Blatthalter Paßstücke

Blatthalter Paßstücke

In den Blatthaltern sind 10mm Durchmesser Längsbohrungen, um die Schrauben der Blattlagerwelle und deren Kugellager zu erreichen. Die Gabelweite der Blatthalter is 5mm. Früher hatte ich spezielle Aluscheiben auf die Blattwurzeln aufgeklebt, um ein genau planparalleles Maß von 7mm zu erzeugen. Mit diesen Blatthaltern geht das nicht mehr. Die Blattwurzeln haben ohne jede Verstärkung schon 5mm Dicke. Daher werden jetzt Alu-Teile mit Gleitflächen in die Rundungen eingelegt.

Rohrschellen

Rohrschellen

Diese Rohrschellen sind eine Weiterentwicklung der jetzigen Klemmbleche, welche durch die vielen Einzelteile die Montage der Arme (12mm Durchmesser Alu-Rohr vom Baumarkt) erschweren. Die neuen Schellen sind einseitig und aus einem Stück, so daß die Befestigung an Zentralstück bzw. Grundplatte unabhängig wird von der Rohrklemmung, welche sogar mit Schraubensicherung eingeklebt werden kann. Die Montage im Zentralstück besteht nun nur noch aus 2 Schrauben, von denen eine als Drehpunkt die andere als Fixierung dient. Damit werden die Arme schwenkbar.

Naben, Wellen, Abtandsbuchsen

Naben, Wellen, Abtandsbuchsen

Die Hauptwellen bestehen aus 6mm Durchmesser massivem Silberstahl, 76mm lang. Das ist  sehr ähnlich der Heckrotorwelle des Logo XXtreme, aber ein gutes Stück kürzer, und damit nicht ganz so schwer. Verkauft mir jemand gehärtete Hohlwellen?

Die Naben sind aus Aluminium gedreht, mit Spannstiften fixiert und verklebt. Nach dem aushärten des Klebers kommen die montierten Wellen noch einmal auf die Drehbank, um Planfläche und Zentrierung fertig zu drehen.
Die Abstandsröllchen kommen zwischen die Flanschkugellager, damit das obere Lager nicht nach unten rutschen kann.

5 fertig montierte Rotorköpfe. Heureka.

5 fertig montierte Rotorköpfe. Heureka.

Montage ist recht trickreich. Die Domlager ruhen auf jeweils 4 kurzen Alu-Säulen, mit 2.5mm Innengewinde von unten und oben. Damit sind 8 Schrauben M2.5 nötig um alle Teile zusammenzuhalten. Die unteren 4 Schrauben sind nur erreichbar, wenn die Haupwelle gezogen wird. Falls das ein Problem werden soll, werde ich ein Loch ins Hauptrad bohren, genau am Rand zur Nabe.

Die oberen 4 Schraubenköpfe sind mit einem langen Inbus-Schlüssel erreichbar, der an den Blatthaltern vorbei durch die Servowippe hindurch erreicht werden kann. Dazu müssen sowohl der Rotorkopf als auch die Servowippe in geeignete Positionen geschwenkt werden. Damit sowohl die Nutensteine aus dem Weg fahren, als auch die Anlenkung der Blatthalter nicht im Weg ist.

Die Alu Winkel für Servo und Gegenlager werden zwischen Domlager und Säulen geklemmt. Die Bohrungen in den Winkeln sind weit genug, um Servoachse und Gegenlager zu justieren.

Die vielen Kabel im Bild sind: 3 Phasen Motor, Servokabel und Beleuchtung. Die Servokabel benötigen noch Verlängerungen, dann kann der elektrische Test beginnen. Testflug.